Zukunftssorientierte Führung – positiv & energievoll

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Führen in digitaler Zeit verunsichert viele Führungskräfte und Unternehmer

Führen in digitaler Zeit verunsichert viele Führungskräfte und Unternehmer, weil sie nicht nur mit vielen Veränderungen einhergeht (die gab es immer schon) sondern weil so viele alte Zöpfe abgeschnitten werden müssen. Wir alle müssen nicht nur neu und anders denken, sondern auch direkt und unmittelbar damit anfangen, denn die Digitalisierung hat uns in rasantem Tempo einen neuen Kontext beschert.
Was kann helfen?


1. Grundsätzlich gilt: You never walk alone – diese Gewissheit sollte jede Führungskraft haben können. Ein Unternehmensrahmen, eine Kultur, die das unterstützt wäre dafür sicher hilfreich, braucht aber Zeit. Führung findet aber jeden Tag statt, muss jeden Tag gestaltet werden. Das neue Denken und Methoden, die das unterstützen, hat schließlich keiner gelernt. Unternehmer/Unternehmen sollten daher in jedem Fall Ihre Führungskräfte auch mit Einzel- und Teamcoachings direkt darin unterstützen, die neuen Anforderungen im Führungsalltag zu meistern.
2. Die zwei Basiskomponenten einer erfolgreichen Veränderung berücksichtigen:
1. Vertrauen 2. Vertrauen. In die Mitarbeiter und in sich selbst.

Vertrauen in sich selbst bedeutet, im Einzelcoaching seine eigene Persönlichkeit zu erkunden und zu be-greifen. Dann habe ich als Führungskraft ein Bild von mir, kann mich neu ausrichten und positionieren, wie es denn notwendig sein mag. Ich kann als Führungskraft keine Orientierung geben und nicht authentisch und glaubwürdig auftreten, wenn ich mich selber nicht genug kenne und weiß, was mich ausmacht und was mir wichtig ist.
Ohne Vertrauen in die Mitarbeiter ist keine positive und energievolle Gestaltung der (Führungs-)Arbeit möglich. Sonst werden Sie Ihre alten Zöpfe nie los (Kontrolle, Anweisung, Steuerung, den Mitarbeitern das Denken abnehmen, sich für alles verantwortlich fühlen, immer alles besser wissen zu wollen, etc.) Hier müssen sowohl auf Teamebene als auch in Einzelgesprächen eine neue Haltung und Methoden etabliert werden, die das Beste im Mitarbeiter und im Team sichtbar machen und entsprechend genutzt werden können. Z. B. kreative Feedbacks, oder team- und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, Stand-up Meetings, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Aufrechterhaltung hierarchisch-funktionaler Strukturen darf jedenfalls nicht länger die offene Diskussion, die Innovation und Gestaltungsmöglichkeiten blockieren. Das kann sich keiner mehr leisten, der Zopf muss wirklich ab!

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