Vertrauen macht den Unterschied

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https://vimeo.com/672373057

Das Interview mit Ann-Kathrin Bühler habe ich im vergangenen Herbst im Rahmen der Interviewreihe „Frauenbilder“ geführt. Es ist so wichtig, dass Frauen voneinander lernen. Role Models gibt es nicht nur auf der großen Bühne, sondern es ist oft die Kollegin von nebenan. In dem Interview mit Ann-Kathrin geht es nicht nur um ihre Entwicklung sondern man erfährt viel darüber, was gute Führung wirklich ausmacht und was sie den Mitarbeitenden ermöglichen sollte.

Vertrauen

„Er (mein Chef) hat mir einen unglaublichen Vertrauensvorsprung gegeben, obwohl ich eine junge Quereinsteigerin war.“ „Mein Chef hat mich machen lassen … „
Das ist genau der Punkt, der entscheidend ist, wenn es darum geht, Mitarbeiter:innen zu empowern. Es zeigt, dass nicht immer die Ausbildung und die Fachkenntnis das Ausschlaggebende sind, sondern mindestens genauso wichtig – und in diesem Fall entscheidend – sind die Einstellung und die Werte. Wenn ich die Haltung der Mitarbeiter:in kenne, kann ich daraus ableiten, wie er/sie mit neuen Situationen, mit Fehlern und insgesamt mit Herausforderungen umgeht. Das setzt allerdings Gespräche und echtes Interesse voraus.

Die Transformation von Vertrauen ist Empowerment

Empowerment ist, darauf zu vertrauen, dass Mitarbeitende in der Lage sind, eigenständig Probleme zu lösen (im Sinne der Teamziele/des Kunden …) und dass sie Selbstverantwortung übernehmen.
Bei Ann-Kathrin wird deutlich, auf welch fruchtbaren Boden dieses Vertrauen und Kompetenzzuschreibung gefallen sind. Das entgegengebrachte Vertrauen hat die Zielstrebigkeit, Lernbereitschaft und den Wunsch, einen guten Job zu machen, entscheidend motiviert. Viele Frauen vermissen diese Kompetenzzuschreibung und das erhöht eher ihre Selbstzweifel.

Die Komfortzone ausdehnen

„ … und ich hatte immer Unterstützung, wenn ich sie brauchte …“
Mitarbeiter:innen ins kalte Wasser zu schicken und sie dann allein zu lassen, wenn etwas nicht so wie geplant funktioniert und Fehler gemacht werden, ist für die weitere Entwicklung und für die Zusammenarbeit fatal. Schlechte Erlebnisse und Erfahrungen ohne Unterstützung engen die Komfortzone sofort ein. Das Ziel sollte aber sein, sie stets auszuweiten. Die Entwicklung findet nur außerhalb der Komfortzone statt undd wer da raus will, braucht psychologische Sicherheit. Ohne sie, riskiert kein Mensch etwas. Das gilt für beide Geschlechter, ist aber bei Frauen aufgrund ihrer Geschichte und ihrer Erfahrungen stärker ausgeprägt. Und das ist ein eindeutiger Hinweis darauf, Frauen auf dem Weg aus der Komfortzone eine gute Begleitung zu ermöglichen. So dass sie sich ohne Angst ausprobieren und Erfolge feiern können. Ist dies nicht der Fall, führt das eben dazu, dass Frauen Jobs mit mehr Führungsverantwortung besonders im männerdominierten Umfeld eher ablehnen. Und schon ist das Image da: „Die wollen ja nicht …“

Die außergewöhnliche Führungskraft

„ … mein Chef … hat immer dafür gesorgt, dass man selbst den Glauben an sich hat, seine Stärken ausbaut, seinen Weg geht …“ Und genau das macht eine wirklich gute und außergewöhnliche Führungskraft aus. Wenn sie stets als erstes daran denkt, das Positive in der/dem Mitarbeiter:in nicht nur zu sehen, sondern ihn/sie darin unterstützt, dass er/sie es selbst auch sieht und nutzen kann. Das ist die vornehmste Aufgabe, die Führungskräfte haben und die eine echte Leader:in auszeichnet.

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 Eigene Herzens-Ziele haben

„ … hat mich in meiner Weiterentwicklung unterstützt … auch wenn es passieren kann …… dass man sich aus der Rolle herausentwickelt.“
Das ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass eigene Herzensziele und Unternehmensinteressen sich überhaupt nicht widersprechen müssen, sondern im Gegenteil, alle was davon haben. Denn das kann natürlich passieren, dass eigene Ziele und Bedürfnisse nur außerhalb des eigenen Teams/Abteilung oder sogar des Unternehmens realisiert werden können. Aber das spricht nicht gegen sondern für eine optimale Zusammenarbeit. Die Bedürfnisse der Menschen haben sich verändert. Lebensentwürfe wollen heute immer weniger Menschen und insbesondere Frauen an der Bürotür abgeben. Es gibt kein getrenntes Arbeits-ICH oder Leadership-ICH. Das sollte heute überhaupt kein Thema mehr sein. Im Falle von Ann-Kathrin sind das eben auch flexible Arbeitszeiten, die es ihr ermöglichen, andere Interessen auszuleben und gleichzeitig fördert dieser Freiraum ihre Motivation und den Wunsch, ihr Bestes zu geben.

Frauen, Mut und Mindset

Eines bleibt keinem Menschen, keiner Frau erspart: sich um die eigene Selbstführung und das eigene Mindset zu kümmern. Denn die äußeren Rahmenbedingungen sind immer nur eine Seite der Medaille, die eigenen inneren Grenzen die zweite Seite. Und die kann jede nur für sich allein bearbeiten. Die äußeren Rahmenbedingungen und eine optimale Führung können das nur begünstigen aber nicht ersetzen. Deswegen sollten gerade Frauen viel Unterstützung durch Coaching und Mentoring erhalten. Denn es geht nicht weniger darum, den eigenen LifeWorkShift zu getalten und mit neuer Kraft, gestärktem Selbstbewusstsein und einem positiven Selbstbild Herausforderungen anzunehmen und sich auf die eigene Art einzubringen. Und es lohnt sich, JETZT hinzuschauen und eine Entscheidung zu treffen. „ … jetzt ist der ideale Zeitpunkt für Frauen … z. B. in einer immer noch männerdominierenden IT-Branche … Fuß zu fassen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Gesa Ernst

Coach, Mentorin & Sparringspartnerin

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